Adler holt Drohne vom Himmel

Donnerstag, 13 August 2015 by

Dies war vermutlich der letzte Flug für diese Drohne. In Australien hatte die Drohne eines Fotografen keine Chance: Ein Greifvogel ruinierte sie aus einer Höhe von rund 15 Meter.

Dies war nun wirklich ein «Angry Bird», witzelte die Ansagerin des amerikanischen TV-Senders ABC gestern Abend. Dann zeigte sie das von einer Drohne geschossene Video aus dem Himmel über Australien. Im Blickfeld der Kamera taucht unvermittelt ein grosser Keilschwanzadler auf, der die Drohne in direktem Flug attackiert. Seine Fänge greifen zu, und das abgefangene Fluggerät stürzt in die Tiefe. Der Quadrcopter-Pilot hatte keine Chance mehr zu reagieren.

«Sie hat überlebt», berichtet der «Drohnen-Pilot» Adam Lancaster über seine Drohne. «Doch ich brauche Ersatzteile für 100 Dollar, damit sie wieder aufsteigen kann. Lancaster ist Fotograf und Videograf in Melbourne. Er trainiert, um ein lizenzierter Drohnenpilot zu werden. Nun ja, für diesen Absturz kann er also wirklich nichts dafür.

Keine Drohnen im

Aerial-Assault-DrohneAuf der Fachkonferenz Def Con in Las Vegas wurde eine ganz spezielle Drohne vorgestellt: Das kleine Fluggerät der Firma Aerial Assault kann auf Gebäuden landen oder neben Hochhäusern schweben. Bis jetzt noch nichts spezielles, denn dies können praktisch alle DJI, Yuneec und Parrot Drohnen doch: es spürt Schwachstellen im WLAN auf! Erfinder und Tüftler David Jordan sagt der Nachrichtenagentur AFP «Diese Möglichkeit gab es bisher nicht». Damit hat er absolut recht.

Die Drohne ist mit Spezialsoftware ausgerüstet, um die Sicherheitslücken zu finden. Zusammen mit genauen GPS-Ortsangaben zum verwundbaren Drahtlosnetzwerk sendet sie im Anschluss die gesammelten Informationen zurück an ihren Besitzer. Das Fluggerät ist für rund 2500 Dollar zu haben. Nutzen könnten es sowohl Hacker als auch IT-Sicherheitsexperten, die in offiziellem Auftrag nach den möglichen Schwachstellen eines Netzwerks suchen. Bei uns ist die Drohne momentan noch nicht im Verkauf, mal schauen wie lange dies dauert!…

Facebook hat die erste Version seiner Drohne vorgestellt, die auch Internet in entlegene Gebiete bringen soll. Das unbemannte Fluggerät mit dem Namen «Aquila» habe die Spannweite einer Boeing 737, hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg späten Donnerstag der Presse erklärt.

 

Die solarbeaquila_drohne_facebooktriebene Drohne wiege weniger als ein Auto und könne monatelang in der Luft bleiben. Ausserdem habe Facebook ein extrem präzises Laser-System entwickelt, das Daten mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabit Pro Sekunde übertragen und zu Geräten am Boden senden könne.

Das weltgrösste Online-Netzwerk mit rund 1,5 Milliarden Mitgliedern verfolgt schon lange das Projekt, Internet aus der Luft in Gebiete mit schwacher Infrastruktur zu bringen. Dafür kaufte Facebook im vergangenen Jahr den britischen Drohnen-Entwickler Ascenta.
Google setzt in einem ähnlichen Programm ebenfalls auf Drohnen – aber auch auf riesige Ballons mit Antennen. Hunderte Millionen neue Internet-Nutzer dürften auch den Online-Riesen mehr Geschäft bringen.
Die «Aquila»-Drohne solle bis zu drei Monate …

Das Drohnen teuer sein können, wissen wir Liebhaber alle. Vor allem, wenn man selber noch daran rumbastelt und immer wieder die neusten Einzelteile haben möchte. Eine Drohne, die jedoch das Budget von vermutlich jedem Hobby-Drohnenpiloten sprengt ist die DJI Phantom 2 in 24k Echtgold. Es ist die Dubai Edition und ist begrenzt auf nur wenige Exemplare. Die 24K Echtgold DJI Phantom 2 ist eine voll funktionsfähige Phantom 2 – aber eben in einem 24 Karat Echtgold vergoldeten Body.

Hier einige Impressionen der Golddrohne:

Wenn Sie sich für diese Drohne interessieren sollten, dann können Sie sich bei uns beraten lassen. Wir können Ihnen gerne auch weiter Fotos zu Verfügung stellen. Für die meisten von uns bleibt diese Drohne jedoch leider nur ein Traum. Mit rund 8000 Franken kostet sie nämlich in etwa gleich viel, wie ein günstiger Kleinwagen. Einen Absturz sollte man sich mit dieser Drohne nicht erlauben, auch wenn man …

Post-Chefin Susanne Ruoff will die Zukunft des Logistikkonzerns angehen. Und auch das Schleckzeug-Sortiment in den Poststellen ausmisten. Es scheint – als ob regelrecht ein richtiger Drohnen-Hype stattfinden würde, findet ihr nicht auch?

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Frau Ruoff, die Poststellen entwickeln sich zu Gemischtwarenläden. Viele Kunden stört das – wo bleibt das Profil?
Susanne Ruoff: Der Umsatz von jährlich 500 Millionen Franken mit Drittprodukten in unsern Poststellen zeigt, dass Kunden die angebotenen Produkte seit mehr als zehn Jahren gerne bei uns kaufen. Wir sind etwa für Telekom-Anbieter zu einem etablierten Kanal geworden. Der Verkauf dieser Produkte hilft, unser defizitäres Poststellennetz besser auszulasten und mitzufinanzieren.

Hier gibt’s das gesamte Interview zu lesen.…

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